Die Welt im Jahr 2050: Die Zukunft unserer Zivilisation


 
Viele Fakten recherchiert, leider zusammenhanglos analysiert
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(REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Die Welt im Jahr 2050: Die Zukunft unserer Zivilisation (Gebundene Ausgabe) Ich habe mir dieses Buch ohne besondere Erwartungen am Flughafen gekauft und es hat mich während meines Urlaubs gut unterhalten. Der junge Autor geht mit wissenschaftlichen Sachverstand an die Beleuchtung vieler zeitgenössischer Probleme - vom Thema Bevölkerungsanstieg, Einkommensverteilung bis hin zu Peak-Energie oder Peak-Nahrungsmittel. Er analysiert fundiert die zur Verfügung stehenden Daten der Vergangenheit und stellt Trends und zu erwartende Entwicklungen bis in das Jahr 2050 und darüber hinaus anschaulich dar. Viele dieser künftigen Entwicklungen haben bereits begonnen und können täglich beobachtet werden. Für das Sammeln von Belegen und die Auswertung der Quellen würde ich dem Autor eine hervorragende Arbeit bescheinigen. Mich stimmt jedoch pessimistisch für die Aussagekraft und Relevanz der Daten und Prognosen, dass der Autor es versäumt, die verschiedenen Themenbereiche miteinander zu verknüpfen. So wird sehr anschaulich und nachvollziehbar der wahrscheinliche Anstieg der Weltbevölkerung bis 2050 auf 9 Mrd. Menschen prognostiziert um ein paar Kapitel weiter auf das in den nächsten paar Jahren ausgehende Wasser im Brotkorb der Welt (mittlerer Westen der USA) hinzuweisen. Es wird leider neben dem Entstehen von weiteren Megametropolen und der Flucht vom Land in die Stadt in keiner Weise erwähnt, wie dann diese vielen Menschen ernährt werden sollen. Auch weitere interessante Fakten zur Entwicklung der weltweiten Alterspyramide und den zur Verfügung stehenden Einkommen passen rein wirtschaftlich gesehen nicht zusammen. Der naive Versuch die "menschgemachte" Klimaerwärmung mit dem Auf- und Ab der Börsen zu vergleichen lässt eine nötige Portion volkswirtschaftliches Wissen vermissen. Das der Autor scheinbar rein von wissenschaftlichen Forschungsgeldern des Staates abhängt, erklärt seine Verärgerung darüber, dass es aus seiner Sicht nur einige "Idioten" waren, die E-Mails der betrügerischen Wissenschaftler des Weltklimarates veröffentlichten, in denen diese die Anpassung der Meßdaten an ihre scheinbar nicht funktionierenden Klimamodelle besprachen. Er meint, dass diese Veröffentlichung die Arbeit der Wissenschaftler erschwert - manch anderer Beobachter würde von Manipulation zu Lasten der Steuerzahler sprechen.
Insgesamt ein kurzweiliges Buch, welches Raum für eigene Gedanken und Prognosen lässt.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 26. Mai 2011
Kundenrezensionen:
3. Viele Fakten recherchiert, leider zusammenhanglos analysiert (die aktuell angezeigte Rezension)
2. Harter Stoff ...aber von bester Qualtiät!
1. Welche Trends werden die Lebensbedingungen auf unserem Planeten in den nächsten Jahrzehnten dramatisch verändern?
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